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Was passiert, wenn der nationale Sozialstaat nicht kommt?
Düstere Zukunft

Soweit das System des nationalen Sozialstaats nicht zur Anwendung kommt, werden immer mehr Ausländer in den Geltungsbereich des Grundgesetzes zuwandern. Sie und der Anteil an der Bevölkerung, der vom Sozialstaat lebt, werden durch ständige und ausgeweitete Entnahme letztlich den Sozialstaat übergebühr in Anspruch nehmen, so daß er am Ende seine Leistungsfähigkeit verliert. Dies ist der Zeitpunkt, an dem das System zusammenbricht. Ohne die Sozialstaatskomponete kann die Marktwirtschaft hier nicht mehr funktionieren. Sie ist es, die nicht nur die Fehler des marktwirtschaftlichen Systems korregiert, sondern letztlich auch das marktwirtschaftliche System garantiert. Fällt diese Komponente weg, hört auch die Marktwirtschaft auf zu funktionieren, denn ihre Funktion wird dann durch eine allgemeine Abwehrhaltung der Bewohner dieses Gebietes in Frage gestellt. Das System kann sich dann nicht mehr nach innen behaupten und damit auch nicht mehr nach außen verteidigen. Auswärtige Kräfte, die an einem Funktionieren des Gemeinwesens hierzulande interessiert sind, werden es auf kurz oder lang übernehmen. Diese Kräfte sind jedoch in ihrem Bereich eingebettet und er ist es, der die Ziele der Politik dann definieren wird.

Ein System, das keine transzendentale Komponente besitzt, wird im Kampf der Systeme im Laufe der Zeit unterliegen. Aufgrund der geographischen Nähe ist damit zu rechnen, daß es islamische Staaten sein werden, die auf Dauer dann diesen Teil der Welt dominieren werden.

Kräfte, wie beispielsweise die USA oder Kanada werden ihre Herrschaft in Europa dann aufgeben, wenn der ökonomisch gerechnete Preis hierfür die Gewinnmöglichkeiten übersteigt. Auf absehbare Zeit würde in einem solchen Fall Europa dann dem islamischen Kreis zufallen, der seinerseits seine ideologische Grenze an der sino-hinduistischen Sphäre finden würde.

Die Welt wäre dann wieder zweigeteilt, wie zu Zeiten des Kalten Krieges und mit gewisser Phantasie könnte man dann auch wieder von einem Ost-West-Gegensatz reden, dessen Grenzen allerdings ein wenig verschoben wären.

Eine solche Welt hätte für die hier lebenden Menschen regelrecht die Qualität eines Weltunterganges.

Wer diese Überlegung als absurd abtut, sollte im Auge behalten, daß es zu verschiedenen Zeiten seit unserer Zeitrechnung schon Versuche gab Europa zu islamisieren. Es war immer millitärische Gewalt, die dies verhinderte: Die von Westen in Europa eindringenden Islamisten wurden schließlich in der Schlacht bei Tours und Poitier vernichtend geschlagen und in den darauffolgenden 800 Jahren nach Nordafrika zurückgedrängt. Die über den Balkan, also von Osten angreifenden islamischen Ostmanen wurden im 16. und 17. Jahrhundert aus Süddeutschland bis fast zum Bosperus ebenfalls zurückgedrängt. Europa hat also in seiner Geschichte schon wiederholt bewiesen, daß es in der Lage ist, sich und die Seinen wirksam gegen Invasionen zu verteidigen. Zu erinnern ist in diesem Zusammenhang auch daran, daß auch schon die mongolisch-chinesische-Welt versucht hat, Europa sich zu unterwerfen. Auch hier ist der Versuch letztlich mit millitärischer Gewalt zurückgewiesen worden.

Unser heutiges System scheint die Fähigkeit, globalen millitärischen Widerstand zu leisten, zu verlieren. Zu viel verläßt sich der Kontinent auf eine höchst zweifelhafte Hilfestellung von jenseits des Atlantik. Zu viel ist man bereit, für diese denkbare Hilfe zu bezahlen. Zu wenig besinnt man sich auf die eigene Kraft, die im Rahmen der Globalisierung nur noch als Umsatzzahl Gewicht zu behalten scheint. Die letztlich über Jahrhunderte die Widerstandskraft Europas stärkende Funktion der Kirche wird total vergessen. All dies bietet am Ausgang des zweiten Jahrtausends eine höchst zweifelhafte Zuversicht in die Zukunft. Eine "entgötterte" Welt hat schon der dreißigjährige Krieg in Europa hinterlassen. Eine Welt ohne Ideale, wie sie nach dem zweiten Weltkrieg in Europa entstand, erscheint wie ein Körper, dem jede Immunstärke fehlt. Der Verfall von Sitte und Kultur hat eine bisher nicht gekannte Krankheit und ihre Verbreitung in Europa geschaffen:

AIDS zerstört das Immunsystem des menschlichen Körpers. Gleichzeitig zerfällt bei Globalisierung und falsch verstandener Toleranz die Widerstandskraft der europäischen Staatenwelt und wie ein Schnupfen letztlich zum Tode eines Aidskranken führen kann, erscheint das Ende abendländische Kultur plötzlich in greifbare Nähe gerückt.

Eine Medizin gegen AIDS ist bisher nicht gefunden worden, ein Heilmittel gegen den Zerfall unserer Kultur ebenfalls nicht. Eine Entscheidung für einen nationalen Sozialstaat hierzulande wäre jedoch geeignet, den Zerfallprozeß erheblich zu verlangsamen. Sicher hätten die Menschen noch keine Ideale, wenn lediglich der Sozialstaat natonalisiert werden würde. Aber das damit verbundene "Wir-Gefühl" wäre in der Lage, alte Ideale für die Gemeinschaft wieder zu beleben. Die begleitende Kraft der Kirche könnte das dann neu entstehende System mit der die Zeit überdauernden Transzendentalfunktion ausstatten und dem neuen System einen neuen, dem alten vergleichbaren Idealismus zurückgeben.

Die alte, neue Welt wäre dann gerettet.

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